Der Sazerac ist einer der ältesten amerikanischen Cocktails, zubereitet aus Rye Whiskey, Zucker und Bitters. Mit einem Hauch Absinth und den ätherischen Ölen einer Zitronenzeste bietet er einen kräftigen, aber fein ausbalancierten Charakter. Er gilt als einer der ikonischsten Drinks der Cocktailszene von New Orleans.
Der Sazerac gilt als einer der bedeutendsten Drinks der amerikanischen Cocktailgeschichte. Seine Geschichte beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts in New Orleans. Der Apotheker Antoine Peychaud begann, einen Drink auf Cognac-Basis zu servieren, verfeinert mit seiner eigenen Bitters-Kreation. Das Getränk gewann schnell an Popularität und wurde unter dem Namen Sazerac bekannt.
Ursprünglich wurde der Cocktail mit Cognac zubereitet. Ende des 19. Jahrhunderts führte jedoch die Reblausplage in Europa zu einem drastischen Rückgang der Cognac-Produktion. Barmixer wichen daher auf Rye Whiskey aus. Diese Anpassung verlieh dem Cocktail seinen charakteristisch würzintensiveren und kräftigeren Geschmack.
“Wahrer Charakter entsteht erst mit der Zeit; nur wer Geduld hat, weiß seinen Wert zu schätzen.”
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Sazerac zu einem Wahrzeichen von New Orleans. Im Jahr 2008 erklärte der Bundesstaat Louisiana ihn offiziell zum Staats-Cocktail. Heute gilt der Sazerac als Eckpfeiler der klassischen amerikanischen Bar-Kultur und wird von Barmixern weltweit geschätzt.
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Zutaten
Unit System
60 mlRye Whiskey
1 Würfelzuckeroder 10 ml Zuckersirup
2–3Dashes Peychaud’s Bitters
EinigeTropfen Absinth
·Zitronenzeste
·Eiswürfel
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Methode
1
Einige Tropfen Absinth in das vorgekühlte Gästeglas geben, das Glas schwenken, um die Innenwand zu benetzen, und den Überschuss ausgießen.
2
In einem separaten Rührglas den Zucker und Peychaud’s Bitters vermengen.
3
Rye Whiskey und Eiswürfel hinzugeben und die Mischung kalt rühren.
4
Den Drink durch ein Sieb in das mit Absinth benetzte Glas seihen.
5
Eine Zitronenzeste über dem Glas ausdrücken, um die ätherischen Öle freizusetzen, und das Glas damit garnieren.
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Barkeeper-Tipps
🍋
Beim Ausdrücken der Zitronenzeste darauf achten, nicht das weiße Mark mitzupressen — dies kann Bitterstoffe freisetzen.
🥃
Die Verwendung von Peychaud’s Bitters ist essenziell, um den traditionellen Charakter des Cocktails zu bewahren.
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Ein Sazerac wird klassischerweise ohne Eis serviert, weshalb das Glas vorher gründlich vorgekühlt werden sollte.
Obwohl dieser kultige Shot keinen grünen Tee enthält, begeistert er durch seinen erfrischenden Geschmack und die perfekte Harmonie aus Irish Whiskey und Pfirsichlikör. Ein absoluter Favorit für energiegeladene Momente im Nachtleben.
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